Suzuki Presse
Die Highlights aus über 35 Jahren Suzuki in Deutschland

Wer Suzuki sagt, muss auch LJ80 sagen. Mit dem kernig-kultigen Geländewagen fängt 1980 die Erfolgsgeschichte des japanischen Allrad- und Kleinwagenspezialisten in Deutschland an. Der „Eljot“ wird zur Legende – und legt den Grundstein für die seit  mehr als drei Jahrzehnten ungebremste erfolgreiche Entwicklung der Marke.

Bensheim, 30. Dezember 2014

Maßgeschneidert für den Freizeitmarkt” – mit diesem Slogan beginnt 1980 die Erfolgsgeschichte von Suzuki in Deutschland. Mit dem LJ80 bringt der japanische Hersteller ein Auto auf den Markt, das es in dieser Form noch nicht gibt: voll geländetauglich, bewusst spartanisch, extrem leicht (800 Kilogramm) und selbst mit aufgesetztem Reserverad am Heck gerade einmal 3,20 Meter lang. Nacktes Blech im Innenraum, Türen gibt es nur gegen Aufpreis, und das Verdeck darf nach heutigen Maßstäben getrost als Stoffplane mit durchsichtigen Kunststoff-Fenstern bezeichnet werden. Urig war der „Eljot”, wie er schnell getauft wurde, günstig – und ein Riesenerfolg.

Mit dem LJ80 und seinem Schwestermodell Jimny gelingt Suzuki der internationale Durchbruch. Auf dem deutschen Markt lockt das Offroad-Image in erster Linie junge Käufer an. Die bekommen für ihr Geld grundsolide, verlässliche Technik und sichern sich garantiert den lässigsten Auftritt vor Diskotheken, Eiscafés und angesagten Bars. Die Fahrwerte des LJ80 sind aus heutiger Sicht rührend: 94 km/h in der Spitze, von null auf 100 in 25 Sekunden. Aber darum ging es überhaupt nicht. Der Wagen war vom Start weg Kult. Und ist es bis heute geblieben.

Unter dem originellen Blechkleid steckte hoch entwickelte Technik. Mit fünffach gelagerter Kurbelwelle setzt der 0,8-Liter-Benzinmotor mit 39 PS seinerzeit Maßstäbe in seiner Klasse. Der zuschaltbare Allradantrieb sowie das Zwischengetriebe mit Geländegang und Differenzialsperre hinten lassen den kleinen Offroader lässig über Schotter und durch Schnee pflügen. Die beiden Starrachsen mit Blattfedern und Trommelbremsen sind durch keinen noch so zerklüfteten Untergrund aus der Fassung zu bringen. Und liefern auch auf der Straße eine sichere Performance ab.

Beflügelt von dem Erfolg, präsentiert Suzuki 1981 seinen ersten Kleinwagen in Deutschland, den Alto. Mehr als zehn Millionen Mal wurde der Bestseller seit dem Produktionsstart weltweit verkauft, 2009 ging die fünfte Generation an den Start. Anfang der Achtziger liegt der Alto mit seiner kantigen Karosserie im Trend: Fiat Panda, Peugeot 104, Opel Corsa – wie mit dem Lineal und Geodreieck gezeichnet, kommen die Kleinwagen dieser Zeit des Weges. Praktisch, quadratisch, gut. 630 Kilogramm wiegt die Erstauflage des Alto, Vierganggetriebe oder Zweigangautomatik sowie drei oder fünf Türen stehen zur Wahl. Die hohe Alltagstauglichkeit und Variabilität des kleinen Coupés beweisen, dass Suzuki mehr kann als nur kultige Geländewagen. Gleichwohl legt der Hersteller in diesem Segment als Nächstes nach: 1982 löst der SJ 410 den LJ80 als Topseller unter den Allrad-Freizeitautos ab. Türen gibt es dieses Mal serienmäßig.

Mit dem Swift präsentiert Suzuki 1984 einen Kleinwagen, der deutlich kompakter auftritt als der filigrane Alto. Hohe Wirtschaftlichkeit und anspruchsvolle Technik zeichnen ihn aus. Ab 10.495 D-Mark ist die erste Modellgeneration zu haben. Einziges bestellbares Extra des serienmäßig überaus umfangreich bestückten Stadtflitzers: eine Metallic-Lackierung für 295 D-Mark. Weitere Kaufargumente, die den Swift schnell in die 84er-Zulassungshitlisten führen: 141 bis 163 km/h in der Spitze, 50 bis 68 PS und 6,4 bis 7,0 Liter Durchschnittsverbrauch. Wahlweise stehen anfangs 1.0 und 1.3 Liter (ab 10/84) Hubraum zur Wahl. Ab 1986 leistet die stärkste Version stramme 74 kW/101 PS und prescht als GTi beziehungsweise GXi getaufter 16-Ventiler mit 185 Sachen über die linken Spuren des BAB-Netzes.

Mit dem SJ 413 (ab 1985) – später dem Samurai (1989) – und dem Vitara (ab 1988) baut Suzuki seine Modellpalette in den darauffolgenden Jahren konsequent aus. Letzterer revolutioniert das immer beliebtere SUV-Segment. Die Sport Utility Vehicles machen erhöhtes Sitzen gesellschaftsfähig und schick. In Kombination mit der Möglichkeit, nach wenigen Handgriffen „oben ohne“ fahren zu können, wie sie die dreitürige Cabrio-Version des Vitara bietet, dürfen sich fortan auch komfortverwöhnte Großstädter wie britische Landlords fühlen. Hoher Spaßfaktor auf und neben befestigten Straßen, gepaart mit Fahreigenschaften und -leistungen, die sich problemlos mit denen einer Limousine messen lassen können – das überzeugt. Bereits 1989 wird der 3,62 Meter lange Vitara weltweit mehr als 64.000 Mal verkauft. Für standesgemäße Fortbewegung sorgt ein 1.6-Liter-Vierzylinder, der bei 5.400 Umdrehungen pro Minute (U/min) 59 kW/80 PS entwickelt.

Kurz vor dem Mauerfall feiert die zweite Generation des Swift im Oktober 1989 ihre Europa-Premiere auf der Birmingham Motor Show. Optisch zeigt sich der deutlich aerodynamischer gezeichnete Swift im Stil der Zeit. Harte Kanten weichen sanften Rundungen, der hohe Nutzwert des Kompakten bleibt erhalten, ebenso die bewährte Technik mit effizienten Drei- und Vierzylindermotoren. Der Erfolg lässt nicht auf sich warten und schlägt sich 1993 auch in den Zulassungszahlen nieder: 23.088 Einheiten werden allein in Deutschland zugelassen – ein Rekordwert. In Japan sorgt währenddessen der Suzuki Cappuccino (1989) für Furore. Der dank vieler Aluminium- und neuartiger Kunststoffteile federleichte Roadster bringt gerade einmal 725 Kilogramm auf die Waage. Sein Dreizylinder-Turbomotor arbeitet mit Vierventiltechnik und begnügt sich mit 657 Kubik. 1991 geht der kleine Verführer in seinem Heimatland in Serie. In Deutschland wird derweil die erfolgreiche Baureihe Vitara um die fünftürige Limousine – genannt „Vitara Long“ – ergänzt.

1994 ist es dann soweit: Das neue Flaggschiff von Suzuki kommt auf die Straße, der Vitara V6 2.0. Größer, breiter und stärker als sein Vorgänger. Und der erste Vitara mit einem Sechszylinder-Benzinmotor. Das kompakte Leichtmetall-Triebwerk entwickelt 100 kW/136 PS bei 6500 U/min. Zwei Jahre später folgt der 2.0-Liter-Dieselmotor mit Turboaufladung. Der 64 kW/87 PS starke Vierzylinder bringt es auf ein Drehmoment von 168 Newtonmeter bei 2.000 U/min. Mit seiner sparsamen, durchzugsstarken Kraftentfaltung erschließt der Selbstzünder neue Käufergruppen.

Einen Meilenstein in der Geschichte von Suzuki stellt 1995 der Start der Kompaktmodelle Baleno und Baleno Limousine dar. Erstmals verkauft Suzuki mehr Pkws als allradgetriebene Offroader. Ein Jahr später folgt der elegante Baleno Kombi. Lifestyle-orientierte Kunden bedient Suzuki mit dem Vitara X-90. Das Fun Car wird bei seiner Präsentation auf der 56. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) von der Fachpresse als „avantgardistisch“ und „futuristisch“ gepriesen. Verdient hat sich der 3,71 Meter lange X-90 das Lob vor allem durch seine konsequente Auslegung als Zweisitzer und das herausnehmbare zweigeteilte Glasdach. Mit wenigen Handgriffen lässt es sich kratzsicher im Kofferraum verstauen und verwandelt den X-90 so in einen Offroad-Targa. Profilierte Sportsitze und die knackige Fahrwerksabstimmung runden das sportliche Bild ab. Ein durchzugsstarker 71 kW/97 PS-Vierzylinder setzt das Gesamtpaket 1996 in Bewegung.

1997 erschließt Suzuki das nächste Segment: Der Wagon R+ debütiert auf dem Genfer Auto-Salon. Er vereint die Variabilität eines Vans mit den typischen Vorzügen eines Kleinwagens. Der sympathische Microvan ist optional mit Allradantrieb ausgestattet. Zwei Benziner und später ein Diesel (ab 2003) sorgen für sparsame Fortbewegung und reges Kaufinteresse. In Japan ist der Wagon R das meistverkaufte Auto seiner Klasse. Mehr als 2,5 Millionen Einheiten werden bis März 2006 allein dort verkauft.

Vergleichbare Erfolge feiert auch der Vitara: 1998 geht die zweite Modellgeneration unter dem Namen „Grand Vitara“ in Deutschland an den Start. Die geänderte Modellbezeichnung verweist auf das Mehr an Platz und Komfort, das die neue Generation bietet: Der Fünftürer ist auf 4,19 Meter Länge gewachsen. Die komplett neu gezeichnete Karosserie baut auf bewährter, robuster Basis auf: Leiterrahmen und Starrachse hinten unterstreichen Suzukis Kernkompetenz in diesem Segment – die uneingeschränkte Geländetauglichkeit. Die neuen Motoren leisten als Vierzylinder mit 1.6 Litern Hubraum 69 kW/94 PS und als V6 mit 2.5 Litern Hubraum 106 kW/144 PS. Natürlich verfügt auch der Grand Vitara über den zuschaltbaren Allradantrieb und ein Reduktionsgetriebe.

Auf den neuen Fünftürer folgen die dreitürige Limousine und das Cabrio. Die Leistung der neuen 2.0-Liter-Benziner-Vierzylindermotoren steigt auf 98 kW/132 PS. Der Zwei-Liter-Diesel leistet 64 kW/87 PS. 2001 löst ein neuer Direkteinspritzer den Wirbelkammermotor ab. Das neue Triebwerk mit unveränderten zwei Litern Hubraum erhält eine zeitgemäße Common-Rail-Einspritztechnik. Die sorgt für einen Leistungsanstieg auf 80 kW/109 PS und verleiht dem Drehmoment einen kräftigen Schub auf 270 Newtonmeter bei 1.750 U/min.

Mit dem Jimny beweist Suzuki 1998 erneut sein Gespür für automobilen Offroadkult. Der komplett überarbeitete dreitürige Erbe des LJ80 bleibt äußerlich seiner knackigen Form treu, der stilistisch runderneuerte Innenraum macht ihn wiederum zum Trendsetter unter den 4x4-Fun-Cars. Über jeden Zweifel erhaben sind die Geländefähigkeiten des heute knapp über 3,60 Meter langen Kraxlers: Zuschaltbarer Allradantrieb und Geländereduzierung (4WD-L) machen das Gros aller Hindernisse nur theoretisch zur Hürde für den Jimny.

1999 – pünktlich vor der Jahrtausendwende – erreicht Suzuki in Deutschland erste Meilensteine in der Verkaufsstatistik: 500.000 Einheiten konnten bis dato verkauft werden. Im Jahr 2000 bringt Suzuki einen weiteren Newcomer heraus: Der Ignis feiert Deutschland-Premiere. Als Rallye-Modell verbucht er bis 2007 stattliche sportliche Erfolge. Ebenfalls neu auf deutschen Straßen sind im Jahr 2000 der überarbeitete Wagon R+ und das Jimny Cabrio.

Neue Dimensionen in Sachen Raum und Luxus bietet 2001 der Grand Vitara XL-7. Der Siebensitzer feiert auf der Detroit Motor Show Premiere. Mit der auf 4,76 Meter gestreckten Langversion des Grand Vitara etabliert sich Suzuki im Segment der großen SUVs. Für artgerechte Fortbewegung bürgt der Leichtmetall-V6 mit 2,7 Litern Hubraum und 127 kW/173 PS (2003 steigt die Leistung auf 135 kW/184 PS). Zwei Monate später präsentiert Suzuki in Genf sein neues Kompaktmodell Liana.

2002 folgen die Liana Limousine, die vierte Alto-Generation, und der Grand-Vitara-Fünftürer mit 2.0-Liter-Benzin-Motor, der den bis dato angebotenen V6-Motor mit 2.5 Litern Hubraum ersetzt. Auf der IAA 2003 macht Suzuki dem Ignis Beine: Der Kompakte entpuppt sich als veritables Mini-SUV mit bewährtem Suzuki-Allradantrieb. Auch der Liana wächst: 2004 steht er attraktiv überarbeitet als Limousine und Fünftürer bei den Vertragshändlern in Deutschland.

Ein echter Big Bang in der Geschichte von Suzuki wird das Jahr 2005: Mit dem komplett neuen Swift und der dritten Generation des Grand Vitara katapultiert sich die Suzuki Motor Corporation endgültig in die erste Reihe der weltgrößten Automobilhersteller. Bei seiner Deutschland-Premiere auf der AMI in Leipzig sorgt der Swift für Begeisterung bei Fachpresse und Publikum. Die dritte Generation des Swift macht sich auf, jüngere und Lifestyle-orientierte Käuferschichten zu erobern. Sie ist die erste Baureihe einer Serie strategischer Weltmodelle, die später mit dem Grand Vitara, dem SX4, dem Splash und dem Alto fortgesetzt wird.

Trotz seines globalen Anspruchs ist der neue Swift das erste Suzuki-Modell, das die optischen und technischen Vorlieben europäischer Autofahrer in den Mittelpunkt stellt. Das 1,5-Box-Design (kurzer Vorderwagen, große Fahrgastzelle), weit außen platzierte Räder und sehr kurze Überhänge prägen das Bild des 3,76 Meter langen und 1,5 Meter hohen Swift. Einhelliges Urteil der Fachmedien: ein ganz großer Wurf, der den Suzuki-Technikern und -Designern da gelungen ist. Topmodell ab 2006 ist der Swift Sport mit 1.6-Liter-Motor und 92 kW/125 PS.

Kaum weniger atemberaubend verläuft die Publikumspremiere des Grand Vitara auf der IAA 2005. Zeitgemäßes Design und klare dynamische Linien sorgen für einen starken neuen optischen Auftritt. Unter dem bulligen Blechkleid weicht die Starrachse einer modernen Hinterachskonstruktion mit Einzelradaufhängung und Mehrlenkerachse. Der permanente Allradantrieb verteilt im 4H-Modus 47 Prozent der Antriebsleistung auf die Vorder- und 53 Prozent auf die Hinterachse. Zum 20-jährigen Vitara-Jubiläum im September 2008 spendiert Suzuki ein auf 750 Einheiten limitiertes Sondermodell mit 3.2-Liter-V6. Zwei Benziner mit 1.6 und 2.0 Litern sowie ein sparsamer Dieseldirekteinspritzer mit 1.9 Litern runden die Motorenpalette des Ur-SUV ab.

Mit einem neuartigen intelligent-All-Wheel-Drive-System (i-AWD), aber urbanerem Blechkleid ausgestattet, präsentiert Suzuki 2006 den SX4. Mit dem Urban-Cross-Car (UXC), einer Kombination aus sportlichem Kleinwagen und SUV, eröffnet Suzuki nochmals ein neues Fahrzeugsegment. Auf Wunsch gibt es den SX4 auch als City-Version mit reinem Frontantrieb. 2007 folgt die 4,51 Meter lange Stufenheck-Version, die das fünftürige Modell um 36 Zentimeter überragt. Premiere feiert die Limousine für junge Familien auf der AMI in Leipzig.

Fünf Monate später lässt Suzuki auf der IAA das nächste Weltmodell von der Leine: Mit dem Splash bringt Suzuki frischen Wind ins Segment der Mini-MPV (Multi Purpose Vehicle). Für beste Gene ist gesorgt: Der Splash ist eng verwandt mit dem Suzuki Swift, der weltweit mehrfach für seine dynamischen Fahreigenschaften und sein hervorragendes Lenkverhalten ausgezeichnet wurde. Als 1.3 DDiS begnügt sich der Splash mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,5 Litern und CO2-Emissionen von 120 g/km. Im Mai 2008 startet der Verkauf in Deutschland.

Premierenort für das Highlight des Jahres 2009 ist wieder einmal Leipzig. Auf der Auto Mobil International präsentiert Suzuki den neuen Kleinwagen Alto erstmals in Deutschland. Der Alto sorgte 2008 als Concept A-Star auf verschiedenen Messen für ähnlich viel Furore wie das Concept Car Kizashi 3, das auf der Motor Show in New York als neues Suzuki-Flaggschiff präsentiert wurde – und 2010 in der Schweiz im D-Segment startet. Der wendige Kleinwagen überzeugt mit seinem frischen Design und zeitgemäßem Modellkonzept. Der Alto erfüllt mit einem Kraftstoffverbrauch von 4,4 l/100 km und einen CO2-Ausstoß von 103 g/km selbstverständlich die Abgasnorm Euro 5.

Ganz neue Wege geht Suzuki mit dem Swift Plug-in-Hybrid. Nach der überzeugenden Weltpremiere auf der Tokyo Motor Show im Oktober 2009 zeigt Suzuki das innovative Fahrzeugkonzept im März 2010 auf dem Auto-Salon in Genf. Und schlägt damit ein neues Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte als Automobilhersteller auf. Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen Elektromotor mit Lithium-Ionen-Akku (54 kW), der an jeder handelsüblichen Steckdose aufgeladen werden kann, mit einem Dreizylinder-Benziner mit 660 Kubik, der den Lithium-Ionen-Akku im Bedarfsfall während der Fahrt speist, um die Energieversorgung sicherzustellen. Kurzstrecken von bis zu 20 Kilometern legt der Swift Plug-in-Hybrid fast ausschließlich im Elektrobetrieb zurück. Suzuki versteht diese Technologie als entscheidenden Schritt auf dem Weg zu umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Antriebstechniken.

Nach der dritten Generation des Swift, der als erstes einer Serie strategischer Weltmodelle seine Deutschlandpremiere im April 2005 feierte, steht 2010 nun die vierte Generation in den Startlöchern. Bei der Neuauflage ist es Suzuki gelungen, den Swift in allen Belangen noch einmal zu verbessern. Wegweisend in Performance, Verbrauch und Emissionen, schreibt der neue Swift die Erfolgsgeschichte seiner Vorgänger nahtlos fort. Die neue Baureihe steht für Bestwerte in der sportlichen Kompaktklasse und erfüllt mit Swift-typischer Dynamik und unverwechselbarem Design alle Ansprüche, die heutzutage an ein modernes Fahrzeug gestellt werden. Nach europäischen Designtrends konzipiert ist der kleine Stadtflitzer das beliebteste Suzuki-Modell.

Ein weiters Modell schreibt 2010 Suzuki-Geschichte: Der Suzuki Kizashi. Elegantes Design, sportliches Fahrverhalten, luxuriöse Ausstattung, günstiger Preis. Diese Dinge charakterisieren das neue Flaggschiff der Marke. Mit der Mittelklasse-Limousine bietet der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist seit Herbst 2010 erstmals in seiner Geschichte ein Fahrzeug im renommierten D-Segment an. Es soll vor allem jene Kunden ansprechen, für die das Auto mehr als ein Fortbewegungsmittel ist, die Spaß am Autofahren haben. Zudem soll der Kizashi exakt das Lebensgefühl ansprechen, das Suzuki mit der „Way of Life!“-Markenphilosophie zum Ausdruck bringt.

Im Januar 2011 wurden die 4x4-Versionen der Modelle Swift und Kizashi eingeführt. Mit dem Kizashi 4x4 erweitert der japanische Autohersteller sein Allradportfolio auf nun fünf Baureihen und stellt damit erneut seine Kompetenz in dieser Antriebstechnik unter Beweis. Den Kizashi 4x4 zeichnen ein sportliches Fahrverhalten, eine luxuriöse Ausstattung sowie ein attraktiver Preis aus. Äußerlich unterscheidet sich die Allrad-Version nicht von der frontgetriebenen Variante. Mit dem Swift 4x4 bleibt Suzuki seiner Tradition treu auch Kleinwagen mit Allradantrieb anzubieten. Wie schon zuvor ist der Swift mit Viskokupplung erhältlich. Der neue Suzuki Swift 4x4 ist derzeit der einzige Kleinwagen, der in seinem Segment einen Allrad-Antrieb vorweisen kann. Bis auf das Typenschild am Heck unterscheidet sich der Swift 4x4 optisch nicht von seinem 2WD-Bruder.

Im März 2011 stellt Suzuki auf dem Genfer Automobilsalon das neue Konzeptmodell Suzuki SWIFT S-CONCEPT vor. Die sportliche Studie basiert auf dem Erfolgsmodell Swift, das seit Herbst 2010 in Europa verkauft wird. Der Suzuki SWIFT S-CONCEPT besticht durch seine auffällige, gelbe Lackierung, die durch ein hochglänzendes Finish Dynamik und Geschwindigkeit vermittelt. Das Konzeptfahrzeug bietet Platz für bis zu vier Erwachsene, die sich am exklusiven Design von Lenkrad, Sitzen und Armaturen erfreuen können. Teile der Mittelkonsole sind aus Kohlefaser gefertigt, was dem Fahrzeug einen besonderen „Performance“-Charakter verleiht. Sportsitze sorgen dafür, dass der Fahrer auch in Grenzbereichen ausreichend Halt findet.

Im September 2011 präsentiert Suzuki auf der 64. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) die neueste Generation des Kompaktflitzers Swift Sport, den sportlichen Ableger des Erfolgsmodells Swift. Das Fahrzeug ergänzt die neue, vierte Generation des Kleinwagen-Bestsellers Swift um ein sportliches Flaggschiff, das sich im Vergleich zu seinem Vorgänger noch dynamischer und leistungsstärker zeigt und dabei auch noch mit einem geringeren Kraftstoffverbrauch glänzen kann.

Seit dem 14. Januar 2012 ist der neue Swift Sport im Handel und begeistert die Kunden mit einem sportlichen Gesamtpaket und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Der agile Stadtflitzer ist mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor ausgestattet, welcher mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 160 Nm überzeugt und perfekt mit dem serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe abgestimmt ist. Optisch glänzt der Swift Sport mit einem kraftvollen Design und zahlreichen attraktiven Details wie einem großen Kühlergrill, markanten Nebelscheinwerfern und neu entwickelten Bi-Xenon Scheinwerfern.Im Innenraum sorgen stärker konturierte Sportsitze für einen noch besseren Halt in Kurven und vermitteln ein direktes Fahrgefühl. Rot abgesetzte Ziernähte an Sitzen, Lenkrad und Schaltknauf schaffen ein sportliches Ambiente und stehen in angenehmem Kontrast zu den silberfarbenen Dekorelementen an Armaturenbrett, Lenkrad und Schalthebel. Die hochwertige Edelstahl-Pedalerie und das Dreispeichen-Multifunktions-Lederlenkrad runden das Angebot Innenraum ab.

Auf dem 83. Internationalen Auto-Salon in Genf 2013 enthüllte Suzuki seinen neuen C-Segment-Crossover, den neuen SX4 S-Cross. Vom 5. bis 17. März 2013 stand der Suzuki Messestand ganz im Zeichen der Weltpremiere. Das Serienfahrzeug basiert auf der in Paris auf der Mondial de l’Automobile 2012 vorgestellten Studie Concept S-Cross und benennt den Start einer Produktoffensive in Europa. Mit klarem Crossover-Design, einem geräumigen Innenraum und einem der größten Kofferräume im Crossover-Segment zeigt das neue Serienfahrzeug von Suzuki seine Vielseitigkeit. Die fortschrittliche Allradtechnologie ALLGRIP sorgt zudem für Sicherheit und einen herausragenden Fahrspaß.

Auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 (IAA) in Frankfurt am Main enthüllt der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist Suzuki das neue Concept Car iV-4. Seit dem Start der LJ-Serie im Jahr 1970 hat Suzuki sein SUV-Lineup um den Vitara (1988), den Jimny (1998) und den Grand Vitara (2005) konsequent erweitert. Als ein Pionier in Sachen Kompakt-SUV stellte Suzuki das Concept Car iV-4 vor. Der Name iV-4 steht für „Individual Vehicle 4 Wheel Drive“ und gibt die Richtung für zukünftige SUV-Modelle von Suzuki vor. Entwickelt unter der Maxime „Grab your field“ fließt in den iV-4 die DNA der Suzuki SUVs ein.

Ebenfalls im Rahmen der Modelloffensive ist seit Ende 2014 der neue Kleinstwagen Suzuki Celerio im Handel und bietet nach dem Motto „XXL-Kleinstwagen" den typischen Fahrtkomfort eines Kleinstwagens - hebt sich aber gleichzeitig von den herkömmlichen Autos in diesem Segment ab. Deutlich mehr Platz im Innenraum und ein mit 254 Litern bemerkenswertes Kofferraumvolumen überzeugen ebenso wie geringe CO2-Emissionen und sparsame Motoren. So verfügt der Celerio in seinem neu entwickelten K10C-Motor über eine moderne DualJet-Technologie, die zusammen mit einer umfassenden Gewichts​reduktion und einer verbesserten Aerodynamik zu einem CO2-Emissionswert von 85 g/km führt – einem der besten Werte in diesem Segment. Suzukis neuer Kleinstwagen Celerio wird in Thailand produziert.

Knapp ein Jahr nach der Enthüllung des Concept iV-4, feiert das Serienmodell des kompakten SUVs unter dem Namen Suzuki Vitara am 2. Oktober 2014 seine Weltpremiere auf der Mondial de l’Automobile in Paris. Der neue Vitara zeigt sich in einem frischen, lifestyligen SUV-Design. Mit ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlichen Sicherheitssystemen, Individualisierungsmöglichkeiten am Exterieur sowie im Innenraum und vorbildlich geringen Emissionszielwerten von lediglich 106 g/km präsentiert der Allradspezialist Suzuki sein jüngstes Familienmitglied. Produktionsstart des im ungarischemn Werk in Esztergom produzierten Vitara ist Anfang 2015, anschließend wird er auf dem europäischen Markt eingeführt.